3. Platz – Ratsachter erfolgreich in Berlin

Die niedersächsischen Landesmeister beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ kamen im Ruderachter in diesem Jahr vom Ratsgymnasium Osnabrück. Damit war der Achter für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert und erreichte dort am 26. September einen hervorragenden zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!
In ihrem Vorlauf auf der Olympiastrecke in Berlin-Grünau dominierte der Ratsachter die Konkurrenz deutlich, doch im Finale mussten sich unsere Ruderer knapp hinter der Sportschule aus Berlin-Flatow mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
Für das Ratsgymnasium starteten Friedrich Amelingmeyer, Tobias Blumberg, Conrad Felsner, Oskar Frederichs, Konstantin Klar, Marcel Krause, Samuel Reitenbach, Daniel Roloff und der Steuermann Jonas Kroke. Der Achter kam mit einer Zeit von 3:05,31 min ins Ziel, nur ca. 3 Sekunden hinter dem Erstplatzierten, aber mit einem erstaunlichen Vorsprung von über 13 Sekunden auf den dritten Platz (Friedrich- Schiller-Gymnasium Marbach). Man konnte erkennen, dass alle Ruderer bis an ihre Grenzen und weit darüber hinausgingen, um erfolgreich zu sein, so dass auch der Trainer Henning Köncke und die Ruderprotektoren Hartwig Ahrens und Marcus Funke für diese Leistung voll des Lobes waren.
Neben dem Abiturienten Henning Köncke gilt in diesem Jahr unser besonderer Dank auch Lukas Schwanke, der als Ersatzruderer in Krankheits-und Verletzungsfällen den Ruderern stets aushalf und so ein regelmäßiges Training ermöglichte.

(Veröffentlicht im Jahrensbericht 2018 des Ratsgymnasiums; Text: Silke Klar)

Rats-Ruderer wieder Spitze beim Landesentscheid in Hannover

Auch in diesem Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der Ruderriege des Ratsgymnasiums auf Regatten in Bramsche, Kassel und Hannover erfolgreich und konnten sich über viele Medaillen erfreuen.

Ein Höhepunkt der Ruder-Saison war wie immer der niedersächsische Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) und in diesem Jahr auch der „Landesentscheid der Jungen und Mädchen“ vom 16. bis 18.06.2018 auf dem Maschsee in Hannover.

Das Ratsgymnasium konnte beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ vier Landessiege und fünf zweite Plätze erringen.

Hierbei qualifizierte sich wie im Vorjahr der Achter des Ratsgymnasiums durch einen Landessieg für das Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin vom 23. bis 27.09.2018.
Im siegreichen Achter saßen: Friedrich Amelingmeyer (02), Tobias Blumberg (01), Conrad Felsner (01), Oskar Fredrichs (01), Konstantin Klar (01), Marcel Krause (02), Samuel Reitenbach (01), Daniel Roloff (03), Stm. Jonas Kroke.  

Zudem konnten sich Tobias Blumberg, Oskar Frederichs, Samuel Reitenbach, Daniel Roloff und Steuerfrau Charlotte Pohl im Gig Riemenvierer gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und ebenfalls einen Landessieg erringen.

Der Jungen-Doppelvierer mit Benedikt Vetter, Johann Gruber, Simon Große Beilage, Friedrich Goldmeyer und Steuermann Jan Meisel erruderte einen zweiten Platz bei m Wettbewerb „JtfO“ und einen Landessieg beim „Landesentscheid der Jungen und Mädchen“ in Niedersachsen.

Mit einem Landessieg beim Wettbewerb „JtfO“ und zwei Landessiegen beim „Landesentscheid der Jungen und Mädchen“ in Niedersachsen waren  Thea Felsner, Lotte Goerke, Mia Buchholz, Lena Beckmann und Charlotte Pohl die erfolgreichste Mannschaft dieses Wochenendes.

Besonderes danken möchte die Ruderriege allen Schülerinnen und Schülern sowie Ehemaligen, die als Trainer und Betreuer erst solche Platzierungen möglich machen: Vielen Dank für euer unermüdliches und zeitaufwändiges Engagement!

Allen erfolgreichen Ruderinnen und Ruderern dieser Saison herzlichen Glückwunsch!

(Veröffentlicht im Jahresbericht 2018 des Ratsgymnasiums)

Carla Kunze – Eine Rudersaison mit Höhen und Tiefen

Nach den letzten Regatten im Sommer 2017 begannen meine Zweierpartnerin Maren und ich uns auf die Season 2018 vorzubereiten. Als Ziel setzten wir es uns die Deutschen U19 Meisterschafften mit zu fahren und ins Team NRW (Landeskader NRW/Niedersachsen) zu kommen. Dafür begannen wir im 2- zu trainieren. Die ersten zwei Monate hatte unser neuer Trainer, Tim, es sicher nicht einfach. „Ich will nicht Riemen.“, „Der Zweier läuft gar nicht.“, „Wir sind eh viel zu schlecht.“ Von August bis November trainierte viel ohne besondere Ereignisse, um die Grundlagen des Riemens zu erlernen. Anfang November mussten wir den ersten Ergo Test über 2000 in offiziellen Rahmen vor Landestrainer Tobi ausfahren. Die Ergebnisse waren, wie erwartet, schrecklich. Eine Woche später gingen wir in Hildesheim an den Start unserer ersten 6000 Meter Strecke. Zweiter von Drei. Die Zeit konnten wir nicht einschätzen. Im Gegensatz zu den Jungs durften wir bei der nächsten Langstrecke nicht starten und hatten somit nicht die Chance zu den ersten Lehrgängen des Team NRW eingeladen zu werden, was uns zu dem Zeitpunkt ziemlich frustrierte. Direkt vor Weihnachten mussten wir den zweiten Ergo Test fahren. Wieder nicht besonders. Im Neuen Jahr fror schließlich der Kanal zu. Das bedeutete Hallentraining und das wiederrum hieß ganz viele Stunden Ergo fahren. Das Training bis Mitte März war also kein Vergnügen. In der Zeit fuhren wir auch unseren dritten und letzten Ergo Test: Nichts Besonderes aber beide persönliche Bestzeit. Am 08. März war der Kanal endlich wieder frei und wir durften ein besseres Boot fahren. Im Vergleich zu dem 30 Jahre alten „Container“ war „Power Challenge“, welches wir im Vorjahr schon als Doppelzweier liebgewonnen hatten, traumhaft. Zwei Tage später fuhren wir die Langstrecke in Oberhausen. Ich würde sagen das war der Wendepunkt unserer Season. Auch wenn das Steuer (das ich mit dem Fuß bediene) versagte und wir somit mehrere Crashs mit dem Gegenverkehr verursachten, waren wir deutlich schneller als in Hildesheim. Nach der Langstrecke bekamen wir wieder ein neues Boot: Highland Dale. Ein wunderschöner Zweier mit Flügelauslegern und eines der neusten Boote des Vereins, außerdem genau für unser Gewicht ausgelegt. Den Unterschied spürten wir schon in der ersten Einheit. Eine Woche später begannen die Osterferien und die Jungs fuhren nach Italien ins Trainingslager. Wir durften nicht mitkommen, also blieben wir bei Wind und Kälte in Osnabrück, um dort zu trainieren. Wir machten einen großen Sprung und zum ersten Mal begann der Zweier so zu laufen, dass es Spaß machte. Im April begann endlich die Regattasaison. Da wir jedoch noch keine Leistungen erbracht hatten – anders als die Jungs – durften wir auch nicht mit auf die ersten großen Regatten und fuhren nach Münster und Bremen anstatt nach Essen und München. Nachdem wir in Münster sehr stark dominiert hatten, setzte Martin uns mit anderen Zweiern zu einem Achter und einen Vierer zusammen. Diese trainierten wir an zwei Wochenenden bei dem Krefelder Trainer Markus Wöstemeyer (Rats Abi 1995). Auf die Regatta in Köln durften wir mitkommen und gingen dort im Zweier und Vierer an den Start. In ersterem konnten wir nur ein Boot schlagen. Dafür hatten wir im Zweier endlich die Chance uns zu beweisen. In einem starken Lauf erreichten wir einen vierten Platz und waren 16 Sekunden hinter dem schnellsten Zweier Deutschlands. Das ist viel, für uns war es aber großartig, weil wir uns für deutlich schlechter gehalten hatten. Nach dem Wochenende bekamen wir sogar ein Lob von Martin, was bei ihm nicht selbstverständlich ist. Doof war nur das der Rest unserer Achter Gruppe 45 Sekunden und mehr hinter uns gewesen waren. Wir hatten jedoch keine andere Wahl als weiter mit ihnen zu fahren .Als nächstes ging es anderthalb Wochen später nach Hamburg, wo wir im Rahmen der Rangliste den 19ten Platz aller Deutschen Boote belegten. Damit qualifizierten wir uns für den zweiten NRW Achter, was uns von der Bürde mit den langsamen Zweiern zu fahren befreite. Gegen die starke Konkurrenz konnten wir uns leider nicht behaupten und mussten uns mit einem fünften Platz zufriedengeben. Auch für den Vierer bekamen wir neue Partner und unerwartet konnten wir mit dem frisch gesetzten Boot unseren Lauf gewinnen. Die nächsten Zwei Wochenenden verbrachten wir in Essen und Waltrop um uns auf die Deutschen Meisterschafften vorzubereiten. Am 20. Junifuhren wir dann nach Köln auf die Meisterschafften. Nach drei Tagen mit Vor- und Zwischenläufen, in denen wir neben den Rennen und ein paar Trainings Einheiten viel Zeit zum Ausruhen hatten, kamen am Sonntag die Finalen. Am Morgen fuhren wir im Vierer das beste Rennen der ganzen Season. Leider reichte es trotz eines starken Endspurts ganz knapp nicht fürs Treppchen und somit wurden wir vierte. Das Achterrennen am Abend war deutlich weniger spannen und wir wurden fünfte. Insgesamt belegten alle Sportler des ORV zufriedenstellende Plätze. Der „Ratser“ Marcel Teckemeyer (Abi 2018) sicherte sich eine Gold- und eine Silber-Medaille im Vierer und Achter und qualifizierte sich damit für die U23 WM. Mit Ende der Meisterschafften begannen die Sommerferien und damit war die Season endgültig vorbei. So dachte ich zumindest bis mitten in den Ferien eine E-Mail von Martin kam. Darin stand es: Maren und ich wurden für den Baltic Cup nominiert. Innerhalb eines Jahres hatten wir angefangen zu Riemen, hatten uns im Zweier zusammengefunden, waren etliche Kilometer gefahren, haben uns gequält, hatten sehr viel Spaß, und jetzt sollten wir als Teil der Nationalmannschaft Deutschland vertreten. Damit hatten wir das (für uns) unmögliche möglich gemacht und das Training zahlte sich plötzlich tausendfach aus. Anstatt nun unsere Ferien bis zum Ende zu genießen werden wir direkt, wenn wir alle aus dem Urlaub zurück sind, wieder mit dem Training anfangen. Im August erwartet uns dann ein Trainingslager und im September dürfen wir im Deutschlandoutfit in Polen an den Start gehen. Für diesen Erfolg möchte ich mich bei allen Bedanken, die mich in der Season unterstützt haben. Besonders bei Tim, der seine komplette Zeit und Energie für uns geopfert hat und bei Martin, der immer ein Auge auf uns hatte.

(Veröffentlicht im Jahresbericht 2018 des Ratsgymnasiums; Text: Carla Kunze)

Fleur Wohlschläger gewinnt bei der 22. Deutschen Indoor Rowing Meisterschaft des DRV – Herzlichen Glückwunsch!

Am 4. Februar machte sich Fleur Wohlschläger zusammen mit ihrer Trainerin Carla Kunze und unterstützt von ihren Eltern auf den Weg nach Essen Kettwig, um an der deutschen „Indoor Rowing Meisterschaft“ teilzunehmen. Ihr Ziel war es, auf der deutschen Meisterschaft im Ruderergometer im Rennen der 14-jährigen Mädchen mitzufahren und einen Platz unter den Top 10 zu ergattern.

Gegen kurz vor 13 Uhr war es in der Sporthalle des Theodor-Heuss Gymnasiums so weit: Das Rennen der 14-jährigen Mädchen über 1000m wurde gestartet. Fleur Wohlschläger setzte sich von Beginn an deutlich von den anderen Ruderinnen ab. Aber in der zweiten Rennhälfte musste auch Fleur dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, sodass es am Ende noch einmal richtig spannend wurde. Die Ruderinnen Marilena Meyer vom Bessel-Ruder-Club Minden und Aliya Schwan vom Koblenzer RC Rhenania holten mächtig auf.  Am Ende aber gewann Fleur mit einer Zeit von 3:47,2 Minuten und 1,5 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplazierten aus Minden. Sie wurde damit deutsche Meisterin auf dem Ergometer der 14-jährigen 2018.

„Das Fleur auf dem Ergometer richtig schnell ist wussten wir, aber damit hatten wir nicht gerechnet“, so das Trainerduo Carla Kunze (Jgst. 11) und Nils Rüdiger Baade (Referendar), „wir sind mächtig stolz auf Fleur “.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser überragenden Leistung!

Wer sich das Rennen von Fleur oder anderen Rennen des Tages noch einmal ansehen möchte: http://www.concept2.de/indoor-rowers/indoor-regatten/dirm/livestream-dirm (Das Rennen unserer deutschen Meisterin findet man bei ca. 3 Stunden und 57 Minuten)

(Veröffentlicht am 19.02.2018)

Weltmeister! Jonathan Reitenbach & Marcel Teckemeyer

Herzlichen Glückwunsch! Die ganze Schule ist wahnsinnig stolz auf euch.

In einem Herzschlagfinale siegten sie mit dem Deutschland-8er bei den U19 Ruder-Weltmeisterschaften in Rotterdam.

Im Vorlauf mussten sie dem Boot der USA auf der 2000m Strecke noch den Vortritt lassen: USA 5:39.090, GER 5:41.890. Von allen gemeldeten Booten hatten sie aber bereits die zweitbeste Zeit erreicht, noch vor dem britischen Boot (5:45.010).

Über einen souverän gestalteten Hoffnungslauf erreichten sie dann das Finale am Sonntag, den 28.08.2016. Um 13.51 Uhr begann das Rennen ihres Lebens. Lange Zeit gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei 1500m hatte dann das US-Boot ganz knapp die Nase vorn. Aber der Deutschland-Achter konterte und am Ende war es ein Herzschlag: Mit 3/100 Sekunden Vorsprung belegten sie den ersten Platz.

GER 5:38.580. USA 5:38.610, GB 5:43.250

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in Litauen im Juli dieses Jahres gab es einen weiteren sportlichen Höhepunkt für unsere beiden Schüler, der sie mit Sicherheit ihr Leben lang begleiten wird. Hartes Training, Disziplin, Zuverlässigkeit und großartige Unterstützung durch die Familien und die Ruderriege des Ratsgymnasiums und ihre Trainer und Protektoren sowie durch den ORV und viele Menschen im Bundesleistungszentrum waren die Grundlage für den Erfolg.

Aber im Boot saßen sie dann mit den sechs anderen Mannschaftsmitgliedern und dem Steuermann allein und haben das Jahr mit einer fantastischen Leistung und dem Weltmeistertitel gekrönt.

Super gemacht, Jonathan und Marcel!

(Veröffentlich im Jahresbericht des Ratsgymnasiums 2016; Text: Lothar Wehleit)

Schüler-Achter des Ratsgymnasiums qualifiziert sich zum dritten Mal für Traditionsregatta in England

Der Jungen-Achter des Ratsgymnasiums hat den ersten Platz im Rennen um den Schüler-Achter-Cup der Deutschen Ruderjugend erreicht und qualifiziert sich somit das dritte Jahr in Folge für die traditionelle Henley Royal Regatta in England.

Insgesamt 12 Boote gingen in dem Wettbewerb der unter 18Jährigen über 1.000 Meter an den Start, der bereits zum vierten Mal unter der Schirmherrschaft des Deutschland-Achters und dank der Unterstützung durch die Wilo-Foundation von der Deutschen Ruderjungend ausgeschrieben wurde.

Der Achter des Ratsgymnasiums mit Johannes Felsner, Henning Köncke, Lukas Frederichs, Lennard Hagsphil, Jan-Niklas Kaufmann, Oskar Frederichs,  Steuerfrau Jaqueline Zimmer und den beiden Junioren-Weltmeistern Jonathan Reitenbach und Marcel Teckemeyer konnte sich nach der Startphase in Berlin-Grünau auf der Olympia-Regattastrecke von 1936 schnell vom Feld absetzen. Die Mannschaft gewann das Rennen deutlich mit 1,5 Bootslängen Vorsprung und kann sich über 5.000 € Siegprämie freuen. Die besondere Belohnung: Das Team erhält zudem die Möglichkeit im Wettbewerb um den Princess Elizabeth Challenge Cup der Henley Royal Regatta, die Anfang Juli 2017 stattfindet, an den Start zu gehen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich die Sportschule Potsdam vor dem Wilhelm-Gymnasium aus Hamburg. Der deutlich jüngere Achter des Carolinums Osnabrück, der zuvor Vize-Bundessieger im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ geworden war, musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Für die Schüler vom Ratsgymnasium kann die Vorbereitung für das besondere Sport-Highlight auf der Themse nun beginnen. „Ein Start in Henley ist ein einmaliges Ereignis. Super, dass wir es wieder geschafft haben“, freut sich Johannes Felsner, der schon im letzten Jahr im Henley-Achter saß. Unterstützt werden die Ratser  beim Training wie auch in 2015 von Ralf Holtmeyer, Trainer des Deutschland-Achters und seinem Trainerteam. Alfred Zimmermann, Vorsitzender der Deutschen Ruderjugend, kündigte bei der Siegerehrung an, dass die Ruderer sich auf ein Trainingslager im Ruderleistungszentrum in Dortmund zusammen mit dem Deutschlandachter freuen können, um dort den Feinschliff für Henley zu bekommen.

(Veröffentlicht am 29.09.2016)

Erfolge für Rats-Ruderer in Hannover und Berlin beim Landesentscheid und Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

Auch in diesem Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der Ruderriege des Ratsgymnasiums auf Regatten in Bramsche, Kassel und Hannover erfolgreich und konnten sich über viele Medaillen freuen.

Ein Höhepunkt der Ruder-Saison war der niedersächsische Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ am 13. Juni auf dem Maschsee in Hannover bei dem folgende Mannschaften ein Platz auf dem Treppchen errudern konnten:

Bronze erreichten Yannik Fritsche, Louis Hehemann, Lukas Lange, Justus Meyer und Steuermann Stefan Laumann im Jungen-Gig-Doppelvierer Jahrgang 2002 und jünger und die Mannschaft mit Joscha Albert, Benno Bals, Mats Hegner, York Sewing und Steuermann Carl Walsh im gesteuerten Jungen-Gig-Doppelvierer Jahrgang 2003 und jünger.

Den zweiten Platz konnte der Mädchen-Gig-Doppelvierer der 15 bis 17 jährigen mit Caroline Dauer, Lea Maaske, Nele Staschinski, Jacqueline Zimmer und Steuerfrau Paulina Liepe erringen.

Ebenfalls mit einem zweiten Platz im Jungen-Renn-Doppelvierer Jahrgang 2002 und jünger konnten Friedrich Amelingmeyer, Marcel Krause, Philipp Böhme, Philipp Bischoff und Steuermann Justus Meyer eine erfolgreiche Saison abschließen.

Der in den Vorjahren siegreiche Achter musste sich in diesem Jahr knapp geschlagen geben. Im Achter ruderten Johannes Felsner, Oskar Frederichs, Lennard Hagspihl, Lars Jung, Philipp Lahrmann, Jan Niklas Kaufmann, Samuel Reitenbach, York Sewing und Steuerfrau  Jacqueline Zimmer.

Landessiege gab es für gleich drei Mannschaften. Im Mädchen-Gig-Doppelvierer Jahrgang 2003 (Foto oben) und jünger gewannen Lotte Arndt, Carlotta Höing, Lena Hoogen, Fleur Wohlschläger und Steuermann Jonas Kroke mit über 4 Sekunden Vorsprung.

Im Jungen-Gig-Doppelvierer der 15 bis 17 jährigen über 500 Meter sicherte sich die Mannschaft mit Mathis Beck, Paul Fleddermann, Christoph Meyer, Michael Sterzer und Steuerfrau Nele Staschinski den Landessieg.

Den Landestitel in der Bootsklasse Jungen-Gig-Vierer der 15 bis 17 jährigen holten Johannes Felsner, Oskar Frederichs, Lennard Hagspihl, Jan Niklas Kaufmann und Steuerfrau Jacqueline Zimmer (Foto rechts [Quelle A. Plischke]). Mit dieser Leistung qualifizierten sie sich für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin.

Beim Bundesfinale gewannen die Jungs mit ihrer Steuerfrau die Bronze-Medaille und mussten sich nur den Landessiegern aus Nordrhein-Westfalen und Hamburg geschlagen geben.

Besonderes danken möchte die Ruderriege allen Schülerinnen und Schülern sowie Ehemaligen, die als Trainer und Betreuer erst solche Platzierungen möglich machen: Vielen Dank für euer unermüdliches und zeitaufwändiges Engagement!

Allen erfolgreichen Ruderinnen und Ruderern herzlichen Glückwunsch!

(Veröffentlicht am 29.09.2016)

Medaillen für Rats-Ruderer beim ORV-Ergometerwettkampf

Um 11 Uhr am 12. Dezember 2015 begann der Ergo-Cup des Osnabrücker Rudervereins (ORV). Mit von der Partie waren auch einige Schülerinnen und Schüler der Schülerruderriege des Ratsgymnasiums.

Gleich im ersten Vorlauf zum Rennen der 15- und 16-jährigen Jungen über 1000m konnten Lars Jung und Oskar Frederichs mit einer starken Leistung überzeugen und sich als erste bzw. zweite für das Finale qualifizieren. Im Finale der besten 10 führte wieder kein Weg an den Jungs vom Rats vorbei: Lars Jung belegte den zweiten Platz und musste sich nur dem Sieger und Mannschaftskollegen Oskar Frederichs geschlagen geben.

Beim Rennen der 11-jährigen Jungen über 500m erkämpfte sich Friedrich Goldmeyer in seinem ersten Rennen überhaupt mit nur einer Sekunde Ruckstand auf den Sieger einen hervorragenden zweiten Platz.

Bei den 12-jährigen Mädchen über 500m gingen Lotte Arndt und Fleur Wohlschläger (auf dem Foto von rechts nach links) für das Ratsgymnasium an den Start. Lotte Arndt konnte sich nach einem tollen Rennen „Bronze“ sicher, während Fleur Wohlschläger im Endspurt an der lange führenden Konkurrenz vorbei zog und sich den Sieg sichern konnte!

Ähnlich stark wie die 12-jährigen Mädchen präsentierten sich die 12-jährigen Jungs vom Rats: Lukas Schwanke und Simon Große Beilage sicherten sich den zweiten und dritten Platz!

23 Teilnehmer gingen im Rennen der 13-jährigen Jungen über 1000m an den Start. Schon nach den ersten 100m des Rennens wurde deutlich, dass wie erwartet zwei Athleten den Sieg unter sich ausmachen werden: Justus Middendorf (Foto) vom Ratsgymnasium oder Moritz Pipa vom Carolinum Osnabrück. Die ersten 600m führte das Carolinum knapp vor dem Ratsgymnasium und beide Ruderer konnten sich deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Das hohe Tempo konnte am Ende allerdings nur Justus Middendorf halten. Nach 600 gefahrenen Metern wechselte die Führung und der Ruderer vom Ratsgymnasium konnte seinen Vorsprung vor dem Carolinum mit jedem Schlag weiter ausbauen und gewann das Rennen in einer Zeit von 3:39 Minuten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! (Veröffentlicht am 13.12.2015)

„Schnellste Klasse Deutschlands 2016“ – und das Ratsgymnasium ist wieder vorne mit dabei!

Auch bei der 7. Ausschreibung des Wettbewerbs „Schnellste Klasse Deutschlands“ durch die Deutsche Ruderjugend (DRJ), sind Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums dem Aufruf gefolgt und haben sich auf das Ruderergometer gesetzt. Ziel ist es, mit ihrer Mannschaft die Achter-Staffel über 2.000 Meter zu gewinnen. Jeder der teilnehmenden Schüler musste demnach eine Strecke von 250 Metern zurücklegen – die Acht schnellsten Zeiten einer Klasse wurden für den Wettbewerb addiert und eingereicht.

In diesem Jahr schafften es gleich zwei Klassen auf das Treppchen:

Die Klasse 5b konnte sich den 3.Platz in einem Teilnehmerfeld von weit über 40 anderen 5. Klassen sichern. Für das Team der 5b ruderten: Simon Brakmann, Kyle Daviter, Falk Huesmeier, Steven Janssen, Abiel Racz, Jelda Seeliger, Kevin Stoller und Alexander Tautz.

Die Klasse 7a konnte ihren 1. Platz aus dem vergangenen Jahr leider nicht verteidigen und musste sich aber lediglich der Sportschule Potsdam geschlagen geben. Den 2. Platz erruderten: Justus Middendorf, Niklas Teckemeyer, Mats Hegner, Henry Sewing, Joscha Albert, Jonas Laumann, Mathis Grützner und Benno Bals.

Auch bei der 7. Ausschreibung des Wettbewerbs „Schnellste Klasse Deutschlands“ durch die Deutsche Ruderjugend (DRJ), sind Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums dem Aufruf gefolgt und haben sich auf das Ruderergometer gesetzt. Ziel ist es, mit ihrer Mannschaft die Achter-Staffel über 2.000 Meter zu gewinnen. Jeder der teilnehmenden Schüler musste demnach eine Strecke von 250 Metern zurücklegen – die Acht schnellsten Zeiten einer Klasse wurden für den Wettbewerb addiert und eingereicht.

In diesem Jahr schafften es gleich zwei Klassen auf das Treppchen:

Die Klasse 5b konnte sich den 3.Platz in einem Teilnehmerfeld von weit über 40 anderen 5. Klassen sichern. Für das Team der 5b ruderten: Simon Brakmann, Kyle Daviter, Falk Huesmeier, Steven Janssen, Abiel Racz, Jelda Seeliger, Kevin Stoller und Alexander Tautz.

Die Klasse 7a konnte ihren 1. Platz aus dem vergangenen Jahr leider nicht verteidigen und musste sich aber lediglich der Sportschule Potsdam geschlagen geben. Den 2. Platz erruderten: Justus Middendorf, Niklas Teckemeyer, Mats Hegner, Henry Sewing, Joscha Albert, Jonas Laumann, Mathis Grützner und Benno Bals.

Herzlichen Glückwunsch!

(Veröffentlicht am 29.06.2016)

Bundessieg für den Achter des Ratsgymnasiums!

Vom 20. bis 24. September fand in Berlin das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainier für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ statt. Ausgetragen wurde der Wettkampf im Rudern auf der Olympiastrecke von 1936 in Berlin-Grünau.

Wie auch im letzten Jahr konnte sich der Achter der Schülerruderriege des Ratsgymnasiums den Landessieg in Hannover bei den 15- bis 17-jährigen Jungen deutlich vor dem Achter der Ruderriege des Carolinums sichern und qualifizierte sich damit für das Finale in Berlin.

Zum Bundeswettbewerb der Schulen in Berlin reiste die Mannschaft von Trainer Lennart Wahlbrink ähnlich gut vorbereitet an, wie schon zum Landesentscheid oder zur Henley Royal Regatta.

Dass das Team des Ratsgymnasiums allerdings ihren Vorlauf mit über 30 Sekunden (!) vor der Domschule aus Schleswig und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Marbach für sich entscheiden konnte, hätte wohl kaum jemand erwartet. Die Mannschaft legte die 1000 Meter Vorlaufdistanz in 2:56 Minuten zurück und war damit das schnellste Team des Tages.

Im Finale konnten die Jungs um Steuerfrau Caroline Duning ihrer Favoritenrolle gerecht werden und setzten sich vom Start weg an die Spitze des Feldes. Bereits nach der Hälfte des Rennens führte der Osnabrücker Achter mit deutlichem Vorsprung vor dem Feld. Im Ziel war es dann wieder ein Vorsprung von 12 Sekunden vor der Mannschaft aus Marbach und der Schillerschule Frankfurt am Main.

Wir gratulieren Henning Köncke, Johannes Felsner, Hinrich Riesmeier, Lars Jung, Marcel Teckemeyer, Jonathan Reitenbach, Justus Dauer, Schlagmann Lukas Frederichs und Steuerfrau Caroline Duning sowie ihrem Trainer Lennart Wahlbrink zum Bundessieg beim Wettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“.

(Veröffentlicht am 29.09.2015)