31. Osnabrücker Ergowettkampf: Spannende Rennen und starke Leistungen in der Schlosswallhalle

Zum 31. Mal verwandelte sich die Schlosswallhalle am vergangenen Samstag in eine Bühne für packende Duelle auf dem Ruderergometer. Der Osnabrücker Ergowettkampf lockte erneut zahlreiche Nachwuchs- und Leistungssportler an und bestätigte einmal mehr seinen festen Platz im regionalen Wettkampfkalender. Ausgerichtet wird die Traditionsveranstaltung gemeinsam vom Osnabrücker Ruderverein und dem Ratsgymnasium Osnabrück, die auch in diesem Jahr für eine hervorragend organisierte Veranstaltung sorgten.

Mit knapp 400 Meldungen verzeichneten die Organisatoren eine beeindruckende Beteiligung. Neben vielen Athletinnen und Athleten aus Osnabrück gingen auch Schulen und Rudervereine aus Minden, Hannover, Münster, Celle, Nienburg und Bramsche an den Start. In zahlreichen Alters- und Leistungsklassen traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeneinander an und lieferten sich auf den Ergometern spannende Rennen, die von Zuschauerinnen und Zuschauern lautstark begleitet wurden. Die besondere Atmosphäre in der Schlosswallhalle machte einmal mehr deutlich, wie sehr dieser Wettkampf inzwischen zur Tradition des regionalen Rudersports gehört.

Aus sportlicher Sicht durfte sich insbesondere das Ratsgymnasium über herausragende Leistungen freuen. Theo Middendorf sicherte sich im Leichtgewicht über die Distanz von 1500 Metern souverän den Sieg und überzeugte mit einem starken Rennen. Auch Jakob Große Beilage dominierte sein Einzelrennen über die 2000-Meter-Distanz. Der für den Osnabrücker Ruderverein startende Athlet blieb mit einer beeindruckenden Zeit von 6:12 Minuten sogar sechs Sekunden unter dem geforderten Schnitt für die WM-Qualifikation – eine Leistung, die aufhorchen lässt und sein großes Potenzial unterstreicht.

Spannend wurde es auch in den Staffelwettbewerben, bei denen Teamgeist und taktisches Geschick gefragt waren. Zoe Steven errang gemeinsam mit Sportlerinnen des Carolinums und der Angelaschule einen starken zweiten Platz und zeigte dabei eine engagierte Leistung. In der Achterstaffel lieferten sich die älteren Jungen ein packendes Rennen mit zahlreichen Führungswechseln. Am Ende wurden sie ebenfalls mit Rang zwei belohnt und mussten sich nur den starken Sportlern aus Minden geschlagen geben.

Neben den sportlichen Erfolgen prägte vor allem die tolle Stimmung in der Halle den Wettkampftag. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Trainerinnen und Trainer sowie ehemalige Ruderer unterstützten die Teilnehmenden lautstark und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Besonders erfreulich war dabei auch das große Engagement vieler Helferinnen und Helfer, die sowohl bei der Organisation als auch während des gesamten Wettkampftages tatkräftig unterstützten.

Am Ende stand ein rundum gelungener Wettkampftag, der einmal mehr zeigte, wie lebendig der Rudersport in der Region ist. Dank des engagierten Einsatzes der vielen Helferinnen und Helfer, die auch beim schnellen Abbau der Geräte tatkräftig mit anpackten, fand die Veranstaltung einen reibungslosen Abschluss – und dürfte vielen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Hier geht es zum Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Text: Paul Meinecke
Bilder: Jonna Hekman, Jenny Lengercke und Zoe Steven

Veröffentlicht in Osnabrücker Ergowettkampf.