Auf fremden Gewässern unterwegs: Wanderrudern am Rats

Was gibt es Schöneres, als – besonders bei gutem Wetter – die Flüsse und Seen Deutschlands rudernd aus dem Boot heraus kennen zu lernen, während andere die Schulbank drücken?

Wer sich entschließt, das Rudern zu erlernen und regelmäßig in der Ruderriege mitzuarbeiten, lernt hierbei nicht nur viele Ruderbegeisterte aller Altersgruppen kennen, sondern bekommt auch die Möglichkeit, zusammen mit ihnen auf die jährlich stattfindenden Ruderwanderfahrten zu fahren. Ob Donau, Rhein, Main, Neckar, Mosel, Weser oder Lahn – den Zielen sind dabei kaum Grenzen gesteckt, so dass jeder Ruderer während seiner Schulzeit viele der großen deutschen Flüsse kennen lernen kann.

Während die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit erfahrenen und geprüften Steuerleuten, die Etappen bei „Wind und Wetter“ auf dem Wasser zurück legen und dabei eine Menge Spaß haben, sogt ein Team an Land dafür, dass die Wanderfahrt reibungslos abläuft. Für den Transport des Gepäcks von A nach B, die Unterstützung auf der Strecke und natürlich das Zubereiten einer warmen Mahlzeit am Abend durch die eigens mitgeführte Ruderküche wird liebevoll gesorgt. Das Nachtlager bestehend aus Schlafsack und Luftmatratze wird in Bootshäusern, nahe gelegenen Sporthallen oder auf Zeltplätzen aufgeschlagen.

Nur eine gute Organisation, ausreichend Flexibilität, Mitarbeit, Einsatzbereitschaft, Akzeptanz, Toleranz und klare Regeln im Umgang miteinander machen diese Großunternehmungen mit manchmal über 100 Teilnehmern möglich und Jahr für Jahr für alle zu einem besonderen Erlebnis.

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